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Nirupars
Nirupars - Bilder aus Persien
Schiraz
Schiraz

Allgemein

Persisch Schirāz
Provinz Pars
Koordinaten 29° 36' N, 52° 31' O
Höhe 1500m
über d. Meeresspiegel
Fläche ca. 340km²
Rangliste 2
Einwohner ca. 1,3 Mio. (2012)
Rangliste 6
Bevölkerungs-
dichte
ca. 3800 Einw. pro km²
Wahrzeichen Arg-e Karim Chan, Baq-e Eram, Hafezieh, Saadieh
Vorwahl 0711
Zeitzone UTC +3:30
Aktuelle
Uhrzeit
13:12 Uhr

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Schiraz

Stadt der Rosen, Poeten und des Weines

Persisch: Schirāz | Altpersisch: Schirādschisch
Weitere Schreibw.: Schiras, Shiraz
Bedeutung: -


Schiraz
Baq-e Eram Garten in Schiraz


Schiraz ist eine im Süden von Persien in der Provinz Pars liegende Großstadt. Sie zählt mit ca. 1,3 Millionen Einwohnern zu den größten Städten Persiens, ist zudem Hauptstadt der Provinz Pars und Kulturhauptstadt Persiens. Der kulturelle Einfluss dieser Stadt, mit den großen literarischen Werken wie die des Hafez' und Saadis, den paradiesischen Gärten, die dem Garten des "Paradieses" von Kyros dem Großen nachempfunden sind, mit dem berühmten Schiraz-Wein und den historischen und kulturellen Schwergewichten wie z.B. der Gründung Persiens in Anschan, der ersten persischen Hauptstadt in Pasargadae und der beeindruckenden Hauptstadt Persepolis, die alle in unmittelbarer Nähe von Schiraz liegen, ist in ganz Persien einzigartig. Die Stadt entwickelte sich zum Zentrum der persischen Kultur und ist heute bekannt als die Stadt der Rosen, der Poeten und des Weines.


Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück: Im Juni des Jahres 1970 wurden bei Bauarbeiten im Südwesten von Schiraz mehrere antike Tontäfelchen gefunden, welche Inschriften in elamischer Sprache trugen. Die wissenschaftliche Auswertung dieser Tontäfelchen ergab nicht nur eine zeitliche Datierung um das zweite Jahrtausend vor Christus, sondern sollte in Verbindung mit den Inschriften von größter historischer Bedeutung für die Stadt werden. Auf einigen dieser elamischen Tontäfelchen werden große Werkstätten erwähnt, welche sich in einer Stadt befanden, die T/Schi-ra-iz-iz-isch genannt wurde. T/Schirazzisch ist der Name des Ortes, welches durch Lautverschiebungen zum altpersischen Schirādschisch und zum heutigen "Schiraz" wurde. Erste Erwähnungen der Stadt stammen demzufolge aus dem zweiten Jahrtausend vor Christus.

Weitere Überlieferungen gab es aber nicht nur auf den Tontäfelchen aus Schiraz. 1933 und 1934 wurden bei Ausgrabungen in Persepolis etwa 30000 Tontäfelchen mit ebenfalls elamischer Beschriftung gefunden, 6000 waren davon mehr oder weniger vollständig erhalten. Sie stammen aus dem Verwaltungsarchiv des Großkönigs Darius I. dem Großen (522 - 485 v. Chr.) und teilweise aus dem von Xerxes I. dem Großen (485 - 465 v. Chr.). Überwiegend enthalten sie Notizen über Einnahmen und Ausgaben, wie z.B. Lohnabrechnungen und Essensrationen der Menschen aus allen Schichten. Doch ließen sich auch andere Informationen finden, darunter etwa 400 Namen von Siedlungen in der Nähe von Persepolis, unter ihnen Schiraz. Dort habe es laut Tontäfelchen eine bedeutende Festung gegeben, Überreste von ihr wurden bisher leider noch nicht gefunden. Die Festungsanlage wird jedoch mehrfach in den Tontäfelchen erwähnt, da sich in ihr offenbar ein königliches Schatzhaus befand, in dem Kostbarkeiten aufbewahrt wurden, aber auch die Verwaltungszentrale der Umgebung von Schiraz ihren Sitz hatte. Als Hüter eines königlichen Schatzhauses mit Festung und als Verwaltungszentrale der Umgebung musste die Stadt eine gewisse Größe bereits erreicht haben.

Persepolis - Relief der Zehntausend Unsterblichen
Relief der "Zehntausend Unsterblichen" in Persepolis
Die wohl bedeutendsten Funde in Bezug auf die Geschichte und insbesondere auf das Alter der Stadt waren die Tontäfelchen welche in Schiraz gefunden wurden und die auf 2000 v. Chr. datiert sind. Damit ist zumindest eine Besiedelung des Ortes von Schiraz belegt und kann demzufolge auf eine über 4000 jährige Entwicklung zurückblicken. Da auf den Tontäfelchen einige große Werkstätten erwähnt werden, kann angenommen werden, dass es sich hierbei um eine mindestens mittelgroße Siedlung gehandelt haben muss. Da es um 2000 v. Chr. in Schiraz und auch in der ganzen Provinz Pars und Umgebung noch keine Perser gab, ist die Besiedelung des Ortes von Schiraz nicht persischen, sondern höchstwahrscheinlich elamischen Ursprungs. Ob die Stadt schon unter Kyros dem Großen eine bedeutendere Rolle einnahm, ist nicht überliefert. Doch wissen wir, dass Schiraz, welches nun zum altpersischen Schirādschisch geworden war, spätestens unter Darius dem Großen zu einer administrativen und wichtigen Stadt mit Festungsanlage und königlichem Schatzhaus geworden war. Durch die unmittelbare Nähe von Schiraz zu den großen persischen Hauptstädten von Pasargadae und Persepolis musste der persische Einfluss auf die Stadt wohl zu dieser Zeit sehr stark gewesen sein. Nach dem Fall des altpersischen Großreiches wurde immer mehr Schiraz zum Hüter und Gestalter der persischen Kultur.

Während der Sassaniden Dynastie gab es eine weitere kulturelle Blühtezeit der Stadt. Steinreliefs aus früher sassanidischer Zeit in Barm-e Delak und Guyom in der Nähe von Schiraz und Artefakte aus später sassanidischer Zeit aus Qasr-e Abu Nasr erwähnen eine "Stadt" Schiraz. Auf einigen Berichten wird auch erwähnt, dass es in Schiraz zwei verehrte Feuertempel die Hormozd und Kārniān genannt wurden und eine antike Zitadelle genannt Schah Mobad gab. Die beiden heiligen Feuertempel machten Schiraz demnach auch zu einem religiösen Ort, unter der Sassaniden Dynastie, die den Zarathustrismus zur Staatsreligion erklärt hatten, ein nicht zu unterschätzender Faktor. Schiraz blieb bis zum Ende der Sassaniden Dynastie im Jahre 642 ein kultureller und religiöser Ort, eine Stadt der Mystik und natürlich der Gärten und des Weines.

Nach einigen arabischen Überlieferungen war Schiraz keine persische Stadt, sondern lediglich ein muslimisches Lager, welches erst von den Arabern nach der Eroberung Persiens 642 in der Provinz Pars errichtet wurde. Erst im Jahr 693 entwickelte sich Schiraz durch einen Angehörigen des Arabers Hadschadsch Yusof vom Lager zur Stadt. Aufgrund des Widerspruchs zu den unzähligen Tontäfelchen, Reliefs und Überlieferungen aus weit auseinander liegenden vorislamischen Zeiten werden die arabischen Quellen heute nicht beachtet. Gründe für die eindeutig falschen Überlieferungen der arabischen Historiker könnten politische Hintergründe gehabt haben.

Nach der arabischen Invasion in Persien und dem Fall der Sassaniden Dynastie 642 blieb Schiraz für etwa zwei Jahrhunderte die Residenzstadt der arabischen Gouverneure der Provinz Pars. 869 eroberte der Saffaride Yaqub bin Laith as-Saffar die Provinz Pars und Schiraz, ein iranischer Feldherr und Gründer des ersten iranischen Reiches nach der arabischen Invasion. Der Bruder von Yaqub, Amr, ließ in Schiraz die Moschee Masdsched-e Dschame-e Atiq errichten, die heute noch erhalten ist und mehrmals restauriert werden musste. Am Ende des 9. Jahrhunderts wurde Schiraz von Ebn Wazeh Yaqubi als Groß und Prächtig, als das Zentrum von Pars beschrieben, dem Sitz des Gouverneurs. Im 10. Jahrhundert ging die Kontrolle über Schiraz an die al-Dawla Familie, die die Stadt immer größer haben werden lassen und viele Bauprojekte realisierten. Es wurden Wasserkanäle mit Frischwasser aus den umliegenden Gebirgen angelegt, prachtvolle Moscheen, Karawansereien, Gärten, Basare, Krankenhäuser und Paläste errichtet. Doch in den nachfolgenden Jahrhunderten wurde Schiraz immer wieder Opfer von Zerstörungen und Plünderungen durch Türken und Mongolen. Im 13. Jahrhundert verblasste Schiraz zusehends, die hohen Steuern und Tributzahlungen an die Mongolen, die zerstörte Infrastruktur und korrupte Staatsbeamte hatten der Stadt zugesetzt. Die Dürre von 1284 bis 1287 verursachte dann eine Hungersnot und kostete etwa 100000 Menschen das Leben, etwa weitere 50000 Menschen starben an Pest und Masern.

Hafezieh - Mausoleum von Hafez Schirazi
Mausoleum von Hafez im Hafezieh Garten
Doch das 13. und 14. Jahrhundert sollte auch zwei der berühmtesten Perser hervorbringen. Um 1200 wurde der Poet und Mystiker Saadi in Schiraz geboren, wo er auch 1291 starb und beigesetzt wurde. 1319 wurde der wohl größte persische Poet Hafez in Schiraz geboren, der bis zu seinem Tod 1389 die Stadt auch nie verlassen hatte. Sowohl für Saadi, als auch für Hafez wurden Mausoleen mit Gartenanlagen errichtet, die heute zu den bekanntesten und am meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen.

Auch die nächsten Jahrzehnte waren geprägt von Machtkämpfen und Kriegen. 1353 wurde Schiraz durch den sunnitischen Despoten Mobarez ed-Din Mozaffar erobert, der kurz darauf seinen Vorgänger Abu Ischaq enthaupten ließ. Auf Mozaffar folgte ihm sein nicht minder grausamer Sohn Schah Schodscha, der die meiste Zeit seiner Herrschaft von 1358 bis 1384 Kriege führte, meist gegen seinen Bruder Mansour, der schlussendlich auch die Macht übernahm. Doch nur kurze Zeit später wurde Schiraz 1387 von Timur angegriffen, einen mongolischen Feldherrn. 1391 wurde dann Schah Mansour bei einem erneuten Angriff Timurs getötet, die Provinz Pars und Schiraz kamen unter mongolische Kontrolle. Doch während der Timuriden Dynastie entwickelte sich Schiraz erneut zu einem Zentrum der Kultur, besonders im Bereich der Malerei gab es bedeutende Entwicklungen. 1467 stieg die Einwohnerzahl erstmal seit langem wieder und erreichte über 200000 Einwohner. 1503 kam Schiraz unter die Kontrolle der Safaviden, die in Schiraz den schiitischen Islam verstärkt verbreiteten. Ende des 16. Jahrhunderts wurde dann der auch heute noch bekannte Allahverdi Chan unter Schah Abbas den Großen zum Gouverneur der Provinz Pars ernannt. Emamqoli Chan, Allahverdi Chans Sohn, baute unzählige Gebäude und Anlagen, darunter die Islamschule "Madrese-ye Chan", in der der berühmte Gelehrte Sadr al-Din Schirazi lehrte. Das heutige Stadtviertel "Mollah Sadra" ist nach ihm benannt. Des Weiteren entstanden Karawansereien, prachtvolle Gärten und höchstwahrscheinlich auch der Garten "Baq-e Schah". Schiraz wurde im 17. Jahrhundert von mehreren Reisenden, unter anderem von Tavernier 1632 und 1668, Chardin 1669-72, Daulier Deslandes 1664 und Kämpfer 1683, als Stadt der Gärten beschrieben, mit prächtigen Bäumen aller Art wie z.B. Zypressen, Eichen, Ulmen und Ahornbäumen. Die Gärten seien gefüllt mit Obst wie Äpfeln, Orangen, Kirschen, Zitronen, Granatäpfeln, Trauben, Birnen, Aprikosen, Pflaumen, Feigen, Datteln und Pfirsichen gewesen.

Arg-e Karim Chan Zitadelle
Arg-e Karim Chan Zitadelle
1723 überkam jedoch eine neue Welle der Gewalt die Stadt als afghanische Truppen in Schiraz einfielen, plünderten und unter der Zivilbevölkerung ein Massaker anrichteten. Mehrere Jahre lang folgten blutige Auseinandersetzungen und Machtkämpfe. Dies endete 1750 mit dem Amtsantritt von Karim Chan Zand, der zwar nie den Titel Schah benutzte, jedoch zum Herrscher von Süd-Persien geworden war. Karim Chan Zand, der sich selbst als "Vakil" (Stellvertreter) bezeichnete, ernannte Schiraz im gleichen Jahr zur neuen Hauptstadt Persiens. Durch kluge Steuer- und Wirtschaftspolitik gab es einen bedeutenden wirtschaftlichen Aufschwung, der besonders in der Hauptstadt zu spüren war. Seine liberale Verwaltung, soziale Einrichtungen und der wirtschaftliche Aufschwung verringerten die Armut in der Bevölkerung. Der Handel florierte wieder und Schiraz wurde erneut zum kulturellen Zentrum Persiens. Die Zitadelle "Arg-e Karim Chan" in Schiraz ist das größte Bauwerk aus der Zeit der Zand Dynastie, sie steht auch heute noch und bildet mit dem ebenfalls von Karim Chan erbauten "Bazar Vakil" das Zentrum von Schiraz. Weitere Bauwerke waren unter anderem zwei Badehäuser genannt "Hammam-e Vakil", die Moschee "Masdsched-e Vakil", vier Karawansereien und ein Pavillon, das heute das Pars Museum ist. Des Weiteren ließ Karim Chan für die Poeten Hafez und Saadi Mausoleen errichten. Nach dem Tod von Karim Chan 1779 brachen wieder Machtkämpfe um die Nachfolge an.

1791 eroberte dann Aqa Mohammad Chan Qadschar Schiraz, plünderte sie, zerstörte die Befestigungsmauern und tötete viele Bürger der Stadt. 1794 begründete er die Qadscharen Dynastie und verlegte die Hauptstadt nach Teheran. Unfähige qadscharische Gouverneure und die brutale Herrschaft und Willkür der Regierenden, gepaart mit Naturkatastrophen wie z.B. den Erdbeben 1824 und 1853, Krankheiten wie der Pest 1822, der Hungersnot 1830 und 1860 bis 1871 und der Heuschreckenplage 1830 bis 1831, töteten tausende von Menschen und zerstörten die Stadt und dessen Infrastruktur. 1811 lebten nur noch 19000 Menschen in Schiraz.

Schiraz in der Pahlavi-Ära
Schiraz in der Pahlavi-Ära, 20. Jhd.
Nach der Qadscharen Dynastie konnte sich die Stadt im 20. Jahrhundert jedoch wieder erholen. Es wurden zahlreiche Modernisierungen vorgenommen, die Infrastruktur wurde wieder aufgebaut und Krankenhäuser, Schulen, Universitäten und Häuser errichtet. Am Ende des 20 Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl von Schiraz rapide an. Schiraz gehört mittlerweile zu den sechs größten Städten Persiens. Zudem konnte durch ein breites Netz an Schulen und zahlreichen Universitäten ein zum Teil hoher Bildungsstand der jüngeren Generation erreicht werden. Als öffentliche Verkehrsmittel dienen nur die Linienbusse und Taxis, eine U-Bahn befindet sich derzeit im Bau. Fließendes Wasser und Strom sind in der ganzen Stadt vorhanden. Industriell gehört Schiraz heute zu wichtigsten Städten Persiens, produziert und exportiert werden unter anderem Zement, Textil- und Holzprodukte, Teppiche und landwirtschaftliche Produkte wie Früchte, Baumwolle, Reis und Zucker. Des Weiteren ist Schiraz ein Zentrum der persischen Elektronik- und IT-Industrie, aber auch durch das große kulturelle Erbe einer der beliebtesten Touristenstädte.

Eine noch ältere Tradition hat der Wein aus Schiraz. Neuere Forschungen und archäologische Funde zeugen von einer ca. 7000 jährigen Weinkultur. Schon in der Antike wurden in der Gegend von Schiraz Weintrauben gezüchtet und Wein hergestellt. Es wurden unter anderem einige Gefäße gefunden in denen sich Überreste von Wein befanden. Ob es sich bei Schiraz zu dieser Zeit aber lediglich um ein Weinanbaugebiet handelte oder ob es auch Siedlungen gab, kann nicht gesagt werden. Die Herkunft der Rebsorte die in Südafrika, Australien, Kanada und in den USA als Schiraz bezeichnet wird, steht jedoch nach DNA-Analysen und dem aktuellen Forschungsstand nicht im Zusammenhang mit der Stadt Schiraz und ist auch nicht schirazischem Ursprungs. Insgesamt kann aber von einer 7000 jährigen Weinkultur gesprochen werden.
Zand-Straße in Schiraz
Zand-Straße in Schiraz
In ganz Persien wird der Wein mit Schiraz assoziiert, nicht zuletzt wegen unzähligen Gedichten von den aus Schiraz stammenden Poeten und Mystikern Hafez und Saadi, die in ihren Gedichten immer wieder die Kostbarkeit des Schiraz-Weines und ihre Verehrung für ihn zum Ausdruck bringen.

Klima

Die klimatischen Verhältnisse in Schiraz sind moderat, im Hochsommer können jedoch Temperaturen von um die 40 Grad erreicht werden. Im Winter kann auch mit Schneefall gerechnet werden, überwiegend aber eher mit Regen und Temperaturen um die 5 bis 10 Grad. Die Durchschnittstemperatur liegt im Jahr bei ungefähr 18 bis 20 Grad, die Regentage bei ungefähr 25 Tage.


Lage

Schiraz liegt im Süden Persiens, nordwestlich der Provinz Pars und 1500 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt liegt in einer Ebene und ist im Norden und Süden von Gebirgen umgeben. Aufgrund der Gebirge wuchs Schiraz in die horizontale Länge, in den letzten Jahren zunehmend nach Westen. Durch den nördlichen Teil der Stadt fließt der saisonale Fluss "Rud-e Choschk", welcher im Salzsee Maharlu mündet und meist nur im Winter Wasser hat, daher der Name "Trockener Fluss".

Sport und Freizeit

Fußball
In Schiraz gibt es zwei Fußballvereine, der 1946 gegründete Verein "Barq Schiraz" und der 1988 gegründete Verein "Fadschr Sepasi". Beide Vereine sind im "Persian Gulf Cup" vertreten, der obersten nationalen Fußballliga Persiens. Das 1945 erbaute "Hafezieh" Stadion mit Platz für etwa 40000 Zuschauer wird auch heute noch oft benutzt, es liegt, wie der Name schon andeutet, direkt gegenüber vom Hafezieh Mausoleum. Das zweite Stadion "Mianrud" wurde 2005 gebaut und bietet Platz für etwa 70000 Zuschauer.

In der Nähe:

- Persepolis (antike Hauptstadt des Persischen Reiches)
- Pasargadae (erste Hauptstadt des Persischen Reiches, Grabmal von Kyros dem Großen)
- Naqsch-e Rostam (Gräber persischer Großkönige, u.a. das von Darius d. Gr. und Xerxes d. Gr.)
- Naqsch-e Radschab (antike Felsenreliefs)

Städtepartnerschaften

China: Chongqing
Deutschland: Weimar
Tadschikistan: Duschanbe
Zypern: Nikosia


Bilder von Schiraz
Schiraz
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Schiraz
Einkaufspassage - Schaufenster Straßen von Schiraz Straße zur Karim Chan Zitadelle Springbrunnen inmitten eines Kreisverkehrs
Bildergalerie: Schiraz


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Anhang
Autor: Milad Bagherzadeh | Datum: 02.02.2012, 20:00 Uhr

Quellenangaben:


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