


Das Herz, das Geduld beraubte
Der Diebesblick des trunkenen Augs verheert das Herz, Er raubt was an Geduld und Kraft besitzt das Herz. Als Reiterey sind Schmeicheleyen eingefallen Und haben weggeführt, was je besaß das Herz. Versauerte Geduld taugt nicht als Sauerteig, Der Schmerz hat ausgeplündert ganz von Ruh das Herz. Der kleine Lauserjunge hat mich fest gezaubert, Durch Gottgegebne Schönheit nimmt er ein das Herz. Da du so lange reisest in der Liebe Wüste, Nimm dir als Mundvorrath Vertrauen mit, o Herz! Der Dieb des Auges legte sich in Hinterhalt, Und raubte aus von der Geduld und Ruh das Herz. Durch Ungerechtigkeit der Freundinn ist gekränket, In Schwierigkeiten tief versenkt, das wirre Herz. |