


Das Herz, das starke
Keine Klage tönet daß zu schwach das Herz, Nur in Seufzern wallet auf der Rauch vom Herz. Kein Geschenk hab' ich zu geben als die Seele, Nimm sie an, es trägt sie auf der Hand das Herz. Stern der Liebe kennet nicht das Haus der Treue, And'ren zeigt die Böse nun ein gutes Herz. Meinen Gram spricht der Geliebten aus das Auge, Spräche dieß nicht, wer denn spräche für das Herz. Weil vom Schalle dröhnend bricht das Porzellan, Brach von meinem Klageton entzwey das Herz. Wasser sickert aus der Kanne meines Auges, Denn die Dämpfe treibt zum Kopf das warme Herz. Von dem Schwert des Blickes drohen Wunden schwer, Und die Wimpernpfeile zielen auf das Herz. |