


Das Herz, das wunde
Tief verwundet von dem Himmel ist mein Herz, Wenn du Salz ausstreust, verwüstest du das Herz. Wenn sein Füßestaub erscheinet als Fractur Auf der Stirne Pergament, wird kund das Herz. Auf in Glut geht, was in Kohlenherde fällt, So verzehrt Gedanken Anderer das Herz. Seelenunheil! was behandelst du mich so, Daß du gar nicht fragest um das wunde Herz? Mich zerschlug dein harter Sinn in tausend Stücke, Wär's nicht recht du bändest an die Brust das Herz? Auf der Flur der Liebe hat dieß schwanke Repphuhn, Als den Falken liebend sich erjagt das Herz. Haarklein hab' ich nun geklagt mein Leiden, Wie die Freundinn hat mit Gram erfüllt das Herz. |