


Das Maal
Auf weißen Wangen steht das schwarze Maal Wie schwarzer Anieß auf dem weißen Brot, Vor ihrer Rosenwangen Moschusmaal, Schämt Sina's reinster Moschus sich zu Tod. Des Herzensvogels Lockung ist das Maal, Bald sichtbar, bald verhüllt in Lockenpracht; Damit sie wetzen mög' ihr Moschusmaal, Hab' ich die Wang' als Wetzstein dargebracht. O Mondgesicht! durch Lippenflaum und Maal, Der Schmerz von ewig her bestimmet ist: Zwist stiften Aug und Flaum und Maal, Es stiften Wuchs und Moschuslocken Zwist. |