


Der Wuchs, der hohe
Wenn des Wuchses Himmelsleiter Sich erhebt in der Moschee, Fahren nach des Auges Lampen Alle Blicke in die Höh'. Nimmt des Wuchses hohe Ceder Nach dem Rosenbeet den Lauf, Steh'n aus Sehnsucht sie zu sehen Alle Blumen liebend auf. Gestern kam mit einem Dolche Trunken zu dem Fest der Freund; Dank dem Himmel, daß mein schwarzes Loos doch weiß zu werden scheint; Diese Schmeichlerinn der Herzen Brachte meinen Nahmen vor, Gestern Nachts, noch in dem Schlafe, Zupfte sie mich bey dem Ohr. Wenn das Traumbild dieser Huldinn Kommt zur Herzenswüsteney, Setz' ich ihr das Herz, das blut'ge, Auf zu ihrer Gasterey. Als zu mir sich in dem Schlafe Die Peri hat her bewegt, Hat sie alle meine Träume Auf das schönste ausgelegt. Als ich in der Welt der Träume Mitternachts im Bette lag, Kam ihr Bild zu mir als Sonne, Machte aus der Nacht den Tag. |