


Die Wimpern als Pfeile
Mir kömmt es nicht in Sinn heraus zu ziehen Aus meiner Brust den Pfeil der Wimpern; Das ganze Erdreich ist, mit Blut befeuchtet, Der Märtyrer vom Schwert der Wimpern. Die kranke Seele hat erst Ruh gefunden Seit dem im Busen stecken Wimpern. Daß sich dein Traumbild nicht den Fuß anstoße, Kehr' ich en Staub weg mit den Wimpern. Mein Busen ist zum Ziele ausgesetzet, Wenn sie ein Schießen hält mit Wimpern. Damit die trübe Seele Ruhe finde, Macht' ich die Brust zum Ziel der Wimpern. Dem armen Herzen ist es schwer geworden, Weil sie die Brust durchdolcht mit Wimpern. |