


Liebeswahnsinn
Ich bin krank und schwach geworden Bloß aus Sehnsucht und Verlangen, Lieg im Fieberfrost der Wimpern Und in Fiebergluth der Wangen. Aus ist es mit dem Verstande, Kraft zu reden ging von hinnen, Grausamkeiten ohne Ende Brachten mich zuletzt von Sinnen. Dieses Rennen, dieses Treiben Ohne Kopf und ohne Sachen, Dieses mein verstörtes Wesen Wird mich noch zum Narren machen. Sag', was nützt es wenn hinführo Sie sich gnädig mir erzeiget, Da sie mich durch Grausamkeiten Zum Verderben hat geneiget. Wenn das stärkste der Kamehle Meiner Schmerzen Lasten trüge, Hielt' es nimmer aus die Lasten, Schwänd' aus Schwäche hin zur Fliege. Um den Gram der Liebe ist es Doch zuletzt ein lustig Leben, Und das Herz hat seine Freude, Schmerzensfeste sich zu geben. |