Be Nāme Ahurā Mazdā - Goftāre Nik, Pendāre Nik, Kerdāre Nik
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Divan-e Schams-e Tabrizi - Divan
Maulana Dschalal al-Din Mohammad Rumi
Divan-e Schams-e Tabrizi
Divan
Rumi
Divan-e Schams-e Tabrizi
Divan
Übersetzt von:
Ritter Vinzenz von Rosenzweig-Schwannau, 1838
Aus dem ersten Diwane Dschelaleddin´s
Lebst du auch von jedem Wunsch geschieden
Die Erde ward erleuchtet
Der du einzig, lebend bist und weise
Gottes Mann ist stets berauscht, auch ohne Wein
Bald hasst man mich, bald bin ich der Verehrte
Heute kehrt der Tage schönster
Das Bild, das du im Schönheitsglanz gesehen
Eitlen Lüsten fröhnt die Erde
Als ich einst die Sure: »Nacht« beschauet
Steh´ auf, o Herz! der Andacht voll
Verstand, der ird´sche Lenker meines Strebens
Ja, ich schwör´s bei deiner Seele
Wenn dich das Glück als treuer Freund umschwebet
Der du aus des Nichtseyns Lande
Wer dein Antlitz schaut, der gehet
Ich war am Tag´ als noch kein Name war
Abermal steigt an des Himmels Rande
Im Gram verharren zeugt von nied´rem Sinne
Ihr Alle, die ihr nach der Gottheit Wesen
Wär´ auch die ganze Welt mit Dornen rings umstellt
Seit man vernommen der Verliebten Klagen
Ein Leben ohne Liebe hingeschwunden
Froh naht der Frühling und die Zeiten lachen
Der du schufst der Himmel Sieben!
Bald bin ich falsch, bald bin ich wahr
Das theure Bild, das ich so gern gefunden
Die Zeit des Morgenweines kehrte wieder
Komm, o komm, du bist der Seele
Man sagt, der Liebe Fürst sei
Eines Augenblickes Dauer
Du o Werther, Freund, Gefährte des Verliebten!
Welten, hört! Das Herz macht klar das Glück der Liebe
Du o Gotterfüllter Redner
Heute ist der Tag der Freude
Welch´ eine Werkstatt ist´s
Der du herrschest auf dem ew´gen Throne
Gestern liess am heil´gen Hofe
Du o Freund der eig´nen Wahl, wie find´ ich dich?
Ich bin des Schöpfers Königsfalke
Immer neue Lasten trag´ ich
Sieh, es nahet uns der Schenke
Das Geheimniss frommer Waller
Ha Gaselle, schönste Zier auf Jemen´s Flur
Weise seyn, heisst immerdar
O Herz! Du sollst an diesem letzten Tage
Zart ist jene Glaubenssonne
Kennst du des Reigens Sinn?
Morgen ist´s, d´rum steh´, o Jüngling
Wahnsinn fasst mich beim Gefühl der Liebe
Fackel du am Himmelszelt
Unser Reigen, theure Seele
Schon naht der Herbst, o Gärtner! Auf den Wangen
Weisst du warum ich in dein Dorf gekommen?
Weh ruf´ ich über deine Hand
O Sofi, reinen Sinn´s und hehr!
O Seele! Mosen bist du zu vergleichen
Du schenkst mir deine Liebe
Liebte ich ihn nicht so innig
Komm´ Seele, wenn der Tag entschwand
Wenn des Grames Dornen pflanzte
Bist du entschlossen nach dem Freund zu streben
Scheint der Mond - ich weiss es nimmer
Sprich, wie lebst du, meine Seele
Des Herzens Caba pilgernd zu umkreisen
Gleich Rosen gehst du nach dem Rosengange
Wünschest du beständ´ge Dauer
Musulmane, hört es, hört! Ich habe
Du mein Meister, du mein Jünger
Du, der als Seele sich im Aug´ mir reget
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